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Tauchen auf Krk und Cres

Tauchen auf Krk & Cres: Landtauchgänge von der Insel – in Kroatien.

Krk und Cres sind die zwei größten Inseln in der Adria. Unter Tauchern sind beide beliebt und Tauchbasen bieten Landtauchgänge, aber auch Ausfahrten zur Nachbarinsel an.
Wir haben einige der schönsten Spots der beiden Inseln besucht. Vom Steilwandtauchen über lichtdurchflutete Buchten bis zum Höhlentauchen ist viel zu erleben – in Kroatien.

Unterwasser-Photogrammetrie – 3D Modelle von Wracks

Tauchen, Archäologie und IT

Von Wracks bin ich immer fasziniert gewesen – Nicht nur als Spots für Tauchgänge, sondern weil mich die „Geschichten“ und „die Geschichte“ gefesselt haben – und immer noch fesseln.

Archäologie Unterwasser ist zudem extrem wertvoll für die Wissenschaft. Gerade in diesem Bereich gibt es in den letzten Jahren wahnsinnige Entwicklungssprünge bei der Datenerfassung, Aufbereitung und Darstellung – getrieben durch IT

Zusammen mit einem Freund von 3DWreck.com (Ralf Walther und ich haben uns vor einigen Jahren via Internet kennengelernt) ist das folgende kleine Pilotprojekt entstanden:

Photogrammetrie eines Wracks

Im letzten Jahr haben wir die Idee geboren und umgesetzt, ein sehr bekanntes Wrack im Bodensee zunächst zu filmen. Als Objekt haben wir die „Lädine“ bei Bodman-Ludwigshafen ausgesucht. Diese habe ich auch im Film „Wintertauchgänge im Bodensee“ dargestellt…

Das Quell-Material: Wintertauchgänge im Bodensee – Lädine

Das gewonnene Material haben wir jetzt computergestützt aufbereitet. Als Ergebnis ist ein sehr genaues 3D Modell entstanden, das nun ohne größeren Aufwand vermessen, ausgedruckt oder anderweitig analysiert werden kann.
Die Methodik dieser Videogrammetrie ist abgeleitet aus der Photogrammetrie.

Die 3DWreck.com Lädine

Die 3DWreck Lädine von Bodman-Ludwigshafen

Hintergründe:

Schon zu meinen Ausbildungszeiten haben wir das Wrack besichtigt. Das war vor 12 Jahren! Seit dem war ich öfters dort und habe insgesamt drei Videos gemacht. In einem wird auch die Geschichte der Lädine erklärt!

Die Lädine in Bodman-Ludwigshafen – Geschichte





Tauchen auf Elba – Flugzeugwrack I-BADE

Vor Elba liegt ein Flugzeugwrack in einer gut betauchbaren Tiefe von 12 Metern. Nicht nur, dass es unser erstes Mal auf Elba ist, sondern dieses Wrack ist auch unser Erstes im Logbuch.

Beides Gründe, die Umstände des Untergangs genauer zu recherchieren und in ein kleines Video zu packen.

 

Unterwasserarchäologie II – Tauchcamp am Walchensee

Das 1. Archäologische Tauchcamp am Walchensee

Über fünf Tage haben 11 Teilnehmer mit Dr. Florian Huber gelernt, wie man mit historischen Funden unter der Wasseroberfläche umgeht, sich in Teams für Prospektionstauchgänge eigenverantwortlich organisiert, Funde dokumentiert, vermisst, fotographisch, mit GPS und mit Video erfasst.

Und natürlich wie man recherchiert, sowie die gewonnenen Daten wissenschaftlich aufarbeitet.

Am Ende steht ein gemeinschaftlich erstellter Prospektionsbericht, der nach Fertigstellung Anfang 2019 auch veröffentlicht wird… Link folgt dann in den Kommentaren!

Kursleiter

Doc Florian Huber

Teilnehmer

Carsten Rossow
Christian Hanf
Cornelia Elbert
Franziska Domen
Johanna Sigl
Martin Büschen
Martin Hess
Michael Heimbach
Michael Müller
Peter Ostermann
Xavier Marest

sowie den Referenten

Robert Angermayr
Torsten Sommerlatt
Lino von Gartzen
Wasserwacht Tölz

und

Hotel Karwendelblick – Walchensee

 

 

Tauchen in den Jahreszeiten – #fourdivingseasons

Wie sieht die Unterwasserwelt in unseren heimischen Gewässern aus – und zwar im Wechsel der Jahreszeiten? Vor zwei Jahren habe ich mir die Frage gestellt und angefangen vor diesem Hintergrund ein erstes Video mit diesem Thema zu produzieren.

Mit dem (Hashtag-) Titel „#fourdivingseasons“ sind dann dann jedes Jahr zwei Videos entstanden.

Jetzt, zwei Jahre später ist der letzte und vierte Teil fertig – viel Spaß:

 

Tauchen im Bodensee

Hier findest Du einige Impressionen unserer Tauch-Wochenenden und Urlaube am „schwäbischen Meer“:

Tauchen im Bodensee – Die Lädine bei Bodman-Ludwigshafen:

Details zum TauchplatzBodensee, Wrack der Lädine
Kommentar:  Sehr bekannter und auch beliebter Tauchplatz im Bodensee am historischen Wrack der Lädine. Ein eigentlich anfängertauglicher Tauchplatz, wäre da nicht der Einstieg – 120 m durch teilweise knietiefen Schlick. Die Sichtweiten sind hier im Winter meist besonders gut.

 

Tauchen im Bodensee – Kressbronn / Gohren:

Details zum TauchplatzBodensee, Das erste Mal sind wir hier im östlichen Teil des Bodensees unterwegs. Eigentlich um ein Wrack zu finden. Was wir u.a. gefunden haben ist eine selttsam blubbernde Unterwasserlandschaft im 5 Meter Bereich

Kommentar:  Für Anfännger gut geeignet, da es im 5 Meter Bereich ganz nett ist. Vor allem der blubbernde Grund. Geht man dann Tiefer muss man sich aufgrund der flach abfallenden Halde auf „lange Wege“  einstellen.

 

Tauchen im BodenseeDas Wrack der JURA:

Details zum TauchplatzBodensee, Wrack der Jura
Kommentar:  Ein geschichtsträchtiger Tauchplatz (eines der ältesten, gut erhaltenen Wracks in Deutschland) der aufgrund eines Freiwasserabstiegs an der Leine auf ca. 36 m nicht für Anfänger geignet ist. Zu erreichen nur mit den Boot.

 

Tauchen im Bodensee – Wallhausen, Klinker:

Details zum TauchplatzBodensee, Wallhausen, Klinker
Kommentar:  Nichts für Anfänger und am Besten nur mit Ortskundigen betauchen! Nahe des berühmten Teufelstisches mit einer Steilwand, die bei 50-60 m den Grund nur erahnen lässt. Eine tolle Felsformation, die mit viel Erfahrung auch durchtaucht werden kann.

 

Tauchen im Bodensee, Überlingen, Parkhaus Post:

Details zum Tauchplatz Bodensee, Parkhaus Post
Kommentar:  Im oberen (Halden-) Bereich auch für Anfänger geeignet, aber Vorsicht: Gerade an diesem Platz stimmen die Attribute des Bodensees so gut: tief, dunkel, kalt. Steilwand und ein toller Überhang bei einem Grund in ca. 40 Metern Tiefe.

 

Tauchen im Bodensee – Überlingen, Seezeichen 24:

Details zum TauchplatzBodensee, Seezeichen 24
Kommentar:  Ein Tauchplatz, der typisch ist für den Überlinger See: Steilwand, tief (36 Meter und mehr), dunkel, kalt. Wer das mag und die Ausrüstung dafür hat wird seine helle Freude haben und mit meist guten Sichtweiten belohnt 🙂 Nicht für Anfänger geeignet. Nach Westen geht die Steilwand langsam in eine Halde über.

 

Tauchen im Bodensee Seezeichen 21, Klausenhorn:

Details zum TauchplatzSeezeichen 21, Klausenhorn
Kommentar:  Sehr abwechslungsreiche Topologie. Steilwand mit Überhang, die auch bei 40 Metern nicht aufhört (westlich), Terassen (östlich), schön bewachsener 10-Meter Bereich und Halden. Achtung: leichte Strömung möglich. Die Sicht ist wetterabhängig oberhalb 15 Metern oft mässig. Viel Fisch; die Infrastruktur über Wasser ist sehr gut.

 

Tauchen im Bodensee Meersburg, Wilder Mann:

Details zum Tauchplatz Meersburg, Wilder Mann
Kommentar:  Mit einer der schönsten Tauchplätze am Bodensee, der aber nur im Winter betaucht werden darf. Damit ist er auch hauptsächlich erfahrenen Tauchern mit entsprechender Ausrüstung vorbehalten. Belohnt wird man mit einer sehr schönen Steilwand, die mit abwechlungsreichen Formationen den Taucher in die Tiefe lockt 🙂 Neben versunkenen Auto-Karossen und einem Brunnenfundament gibt auch noch ein grösseres Wrack, das aber in mit ca. 63 Metern Tiefe den Teckies verbehalten ist.

Parkplatzregelungen beachten.

Tauchen in Kroatien

Das Mittelmeer von einer sehr schönen Seite, verbunden mit einem Camping-Urlaub kann man hier schöne Tauchgänge erleben. Was am Meisten fesselt sind die vielen, spannenden Wracks mit Geschichte und die Unterwasser-Topologie – am Tage und in der Nacht.

Wrack der „Peltastis“ – das Geisterschiff von Krk

Details zum Tauchplatz:  Peltastis – Das Geisterschiff von Krk
Kommentar: Wracktauchen ist schon was ganz besonderes… Für einige wenige nur „Schrott am Meeresgrund“, für viele aber Spannung und Abtauchen zu einem Mahnmal, das eine eigene Geschichte erzählt…
Eine Geschichte die sich „wie von selbst erzählt“ ist die der Peltastis – dem Geisterschiff von Krk.

Wrack der „Baron Gautsch“

Details zum Tauchplatz:  Baron Gautsch – Titanic der Adria Kommentar:  Genau ein Jahrhundert ist es her, als dieser Luxusdampfer als Opfer eines Navigationsfehlers in ein eigenes Minenfeld lief. Dies kostete ca. 150 Menschen das Leben. Heute ist es eines der schönsten Wracks in der Adria und vom maritimen Leben komplett eingenommen.

Kroatische Tauch-Tage

Details zum Tauchplatz:  Sveta Marina, Kroatien
Kommentar:  In unserem zweiten Video über unsere Unterwassererlebnisse in Kroatien zeigen wir, was es am Tage Unterwasser alles zu sehen gibt. Atemberaubende Unterwasserlandschaften, Flora und Fauna und geheimnisvolle Wracks machen das Tauchen sehr abwechslungsreich.

Kroatische Tauch-Nächte

Details zum Tauchplatz:  Sveta Marina, Kroatien
Kommentar:  Wahnsinn, was es nachts vor der istrischen Küste so alles zu sehen gibt. Im dritten Film unserer „Kroatien Trilogie“ widmen wir uns dem Leben, welches man in den nächtlichen Fluten in der Adria zu sehen bekommt. Highlight waren ein Oktopus auf der Jagd; Conger beim erfolgreichen jagen und fressen, Salpen uvm.

Tauchen in Kroatien, SV Marina:

Details zum Tauchplatz:  Kroatien, SV Marina
Kommentar:  Netter Campingplatzt, Gute Infrastruktur im Süden Istriens. Abwechslungsreiche Tauchplätze mit Wracks, drei Steilwänden am Hausriff und schönen Canyons und Seegrasswiessen.

 

Tauchen im Erlichsee

Erlichsee II – das Loch im See

Von wegen der Erlichsee ist nur 8 Meter tief! Auch in einem Baggersee kann es Überraschungen geben:

Details zum zweiten TeilErlichsee II – Das Loch im See

Kommentar: Ursprünglich als mehrtägiger Tauch-Camp-Urlaub geplant mit der Priorität ein neues unterwasser-Rig zu testen, wurden wir doch sehr überrascht ein „Loch im See“ vorzufinden. Die Tiefenangaben müssen für diesen See wohl in vielen Quellen korrigiert werden, selbst wenn wir die tiefste Stelle noch gar nicht gefunden haben.

Tauchen im Erlichsee:

Details zum Tauchplatz Erlichsee

Kommentar: Ein Baggersee mit angeschlossenem Campingplatz, Imbiss und Tauchbasis mit Füllmöglichkeit: das verspricht eine gute Infrastruktur – und das ist auch so! Nicht gerade berühmte Sichtweiten, aber genug, um den „botanischen Garten Unterwasser“ so richtig genießen zu können. Sehr viel Jungfisch. Am besten auch einen Kompass mitnehmen.

Panic Dive – Tauchgänge, wie diesen will man nicht haben

Beschreibung

Tauchgang 175
Ort Bodensee – Wallhausen
Datum 03.10.2010
Uhrzeit 13:24
Tauchplatz Klinker
Tiefe > 40 Meter
Dauer 50 Minuten
Temperatur – Luft 19 Grad Celcius
Temperatur – Wasser 4 Grad Celcius
Besondere Vorkommnisse Frust, Schweiss, Gelächter, Druckkammer

Der Start

Wir hatten uns an einem schönen Sonntag-Morgen für einen Tief-Tauchgang in Wallhausen am berühmten Klinker Tauchplatz verabredet. Definitiv kein Tauchplatz für Anfänger auch wenn man aufgrund der nachfolgenden Beschreibungen den Eindruck bekommen kann, dass wir welche sind – Naja, verglichen zu unserem heutigen Stand waren wir das ja auch. Auf jeden Fall heißt „Tief“ an diesem Platz über 40 Meter bei 4 Grad Wassertemperatur. Und „Wir“ waren ein Buddy Team, welches sich nur 3-4 Tauchgänge zuvor über das Internet kennenlernte. In der Zeitschrift unterwasser würde es jetzt schon heißen: Fehler Nummer 1 – man macht keinen Tief-Tauchgang mit einem fast unbekannten Buddy – aber lassen wir diese Belehrungen mal für einen Moment, sonst wirkt der Log-Eintrag nur halb so witzig.

Also sind wir bei schönem Wetter morgens angekommen und haben unser Auto ca. 1 km vom Einstieg entfernt geparkt. Für Interessierte: Man kann kaum näher heranfahren, aber der Weg und der Aufwand lohnt sich! Mit angezognem Trocki und Arktic-Unterziehern haben wir unsere Taucherausrüstung auf einem Ziehwagen zum Einstieg gebracht und dann angefangen die Ausrüstung zu montieren. Schon nach kurzer Zeit musste einer von uns feststellen, dass die geliehenen Lungenautomaten mit ihrem 200bar Gewinde nicht wirklich in die Gewinde der ebenfalls geliehenen 300bar Flaschen passten. Der erfahrene Taucher erkennt im vorherigen Satz sofort mindestens weitere 2-3 Fehler eines ordentlich geplanten Tauchgang – aber wie gesagt – lassen wir das mal.

Wir haben dann einfach unsere Flaschen getauscht und schon war dieses Problem behoben. Doch nach wenigen Minuten mussten wir feststellen, dass wir ein weiteres hatten: in eben diesen 300bar Automaten fehlte der alles entscheidende O-Ring der ersten Stufe! Etwas erleichtert das noch vor dem Tauchgang gesehen zu haben machten wir uns, schon leicht schwitzend, auf die Suche nach diesem O-Ring im Kies – also der Nadel im Heuhaufen. Nicht lange, dann haben wir das abgebrochen, zum Einen, weil uns mittlerweile einigermaßen warm war, zum Anderen, weil mir einfiel, dass ich noch einen anderen O-Ring hatte … im Auto. Ich wollte mich gerade auf den 2 km langen Weg machen, als plötzlich wieder einer von uns feststellte, dass wir ein Satz Blei ebenfalls vergessen hatten – „Mensch was ein Glück“, hab ich gedacht, „Dann rentiert sich ja der Weg“.

Zurückgekommen, ziemlich außer Puste aber mit Blei und einem O-Ring haben wir uns gleich daran gemacht den Rest der Ausrüstung zusammenzubauen. Wunderbar – bis – ja, bis ein beunruhigendes „Uuuups“ die Stille der Marienschlucht störte. Beim Anlegen des Handschuh-Systems, mussten wir feststellen, dass bei einem von uns ein 4 cm langer Riss in der Latex-Manschette hinter dem CheckUp-System klaffte. Frust – genau jetzt wäre der ideale Zeitpunkt für einen Abbruch gewesen. Aber nein! Der lange Weg hierher darf nicht umsonst gewesen sein. So haben wir versucht durch Umschlangen der Manschette das Problem zu überdecken – das gelang dann auch.

Im Wasser

Komplett durchgeschwitzt, aber angerödelt und im Wasser stehend haben ein kurz-Briefing gemacht bis erneut Murphy zuschlug: Eine nagelneue Tauchlampe (LED) war einem von uns aus der Hand gerutscht und im 1 Meter tiefen Wasser verschwunden. Einige Meter weiter im See und die Lampe hätte sich auf knapp 70 Meter Tiefe verabschiedet. Sie war nicht sofort zu entdecken, da durch die von uns selbst verursachte Trübung der Grund nicht einzusehen war. So tasteten wir mehrere Minuten lang den Grund ab – bei einer mehreren hundert Euro Investition kann man das schon mal machen. Und tatsächlich haben wir sie auch durch Ertasten wieder gefunden. „OK“ – haben wir uns gedacht – jetzt schnell Maske auf – Regler getestet und bevor noch was passiert: ab nach unten. Fehler Nummer 321 würde der erfahrene Taucher sagen 🙂

Naja, insgesamt war es dann aber doch noch ein guter Tauchgang. Wir waren am „Klinker“ und sind gemütlich zum Hafen ausgetaucht.

Nachwirkung

Doch dann kommts: Auf dem Rückweg nach Hause verspürte ich im Auto zunächst ein leichtes ziehen in der rechten Schulter. Das wurde nun von Stunde zu Stunde immer schlimmer. So gegen Mitternacht habe ich gedacht mir fällt gleich der Arm ab. Es war einfach unerträglich. Nach etwas „ge-google“ (macht das nie in einem solchen Fall) hab ich dann gegen 3 Uhr morgens Claudi gesagt, dass ich mal kurz ins Krankenhaus fahre weil ich glaubte eine Taucherkrankheit zu haben. Die Symptome passten ja und die Umstände von oben waren ja auch begünstigend – vielleicht etwas Dehydriert, stressig, kein Deko-Tauchgang aber eben tief, etc. Im Krankenhaus angekommen hat man mich nach einigen Stunden an eine Druckkammer weitervermittelt aber mit dem Befund, dass es sich höchstwahrscheinlich nicht um eine Deko-Krankheit handelte. Der Befund des Arztes beruhigte mich noch nicht, da er mich zuvor gefragt hatte, in welchem Schwimmbad das passierte. Darauf antwortete ich, dass eine Sauerstoffgabe im Kombination mit intravenöser Salzlösung und Aspirin wohl eine gute Idee sei.

Der Tauchmediziener (der diesmal richtig Ahnung hatte) der Druckkammer hat dann allerdings auch gesagt, dass er nicht an eine Deko-Krankheit glaube, dass ich aber prophylaktisch eine „Fahrt“ machen könne. Ich würde dann sehr schnell merken, ob der Verdacht zutrifft. Wenn es keine Deko-Krankheit ist würde der Schmerz durch den steigenden Druck in der Kammer ebenfalls zunehmen. In diesem Fall wäre es dann eine Zerrung/geklemmter Nerv o.ä.
Dreimal dürft Ihr raten, was passiert ist  –   Mit schmerzverzerrtem Gesicht konnte ich die zwei Stunden in der Kammer als das Erlebnis nicht genießen. Ein Abbruch sollte nur im äußersten Notfall durchgeführt werden!

So long und immer gut Luft!